Wie ist etwas aufgebaut?
Ein Modell beschreibt ausgewählte Eigenschaften, beispielsweise Geometrie und Bauteilstruktur. Es benötigt keine laufenden Betriebsdaten.
Individuelle Digital-Twin-Software
Wir entwickeln Software, die Maschinenmodelle und relevante Betriebsdaten verbindet. Ihre Teams sehen, welches Bauteil betroffen ist und wie ein Zustand mit der Anlage zusammenhängt.
Die aktuelle Druckluft-Demo verwendet simulierte Daten. Eine reale Datenanbindung wird projektbezogen entwickelt.

Einfach erklärt
Ein digitaler Zwilling ist die digitale Repräsentation einer konkreten Maschine, Anlage oder eines anderen realen Gegenstands. Er bildet ausgewählte Eigenschaften, Zustände und gegebenenfalls das Verhalten dieses Gegenstands ab. Welche Informationen dazugehören, bestimmt die Aufgabe: etwa den Druck einer Druckluftstation zu beobachten und einer bestimmten Komponente zuzuordnen.
Betriebsdaten aktualisieren das digitale Abbild. So lässt sich der Zustand des realen Gegenstücks im jeweiligen Datenstand nachvollziehen. Die Aktualisierung kann in kurzen Intervallen oder zu festgelegten Zeitpunkten erfolgen. Eine automatische Rückübertragung von Steuerbefehlen ist kein allgemeines Pflichtmerkmal; sie wäre eine gesondert zu planende Funktion.
Eine 3D-Ansicht ist hilfreich, aber nicht zwingend. Digitale Zwillinge können auch Tabellen, Zeitverläufe oder andere Ansichten nutzen. Umgekehrt wird ein schönes 3D-Modell allein noch nicht zum digitalen Zwilling. Erst der Bezug zur konkreten Anlage und ihren Daten macht den Unterschied.
Bild vergrößern Ein Modell beschreibt ausgewählte Eigenschaften, beispielsweise Geometrie und Bauteilstruktur. Es benötigt keine laufenden Betriebsdaten.
Eine Simulation berechnet Verhalten unter Annahmen. Sie kann Varianten prüfen, ohne mit einer realen Anlage verbunden zu sein.
Der Anlagenbezug und aktualisierte Daten verbinden das Abbild mit dem realen Gegenstück. Ein Simulationsmodell kann es ergänzen.
Interaktive Demo · simulierte Daten
Wechseln Sie zwischen Normalbetrieb, hohem Luftbedarf, Filterstörung und Leckage. Wählen Sie Komponenten im 3D-Modell und betrachten Sie die zugehörigen Werte. Die Demo veranschaulicht die Bedienung einer solchen Anwendung.
Bild vergrößern Vom Überblick zum Bauteil
Alle Betriebswerte und Störungen sind simuliert. Die Demo überwacht und steuert keine Anlage.
Drei Fragen aus dem Anlagenalltag
Eine Druckänderung allein erklärt noch keine Ursache. Die folgenden vereinfachten Szenarien zeigen, wie eine gemeinsame Ansicht das Gespräch zwischen Betrieb und Service unterstützen kann.
Bild vergrößern Hoher Luftbedarf
Steigt der Verbrauch, verändern sich Druck und Auslastung. Die gemeinsame Darstellung hilft, Bedarf und Versorgung zu vergleichen. Ob zusätzliche Kapazität nötig ist, erfordert eine fachliche Bewertung.
Bild vergrößern Filterstörung
Im simulierten Filterzustand steigt der Druckunterschied zwischen Behälter und Ausgang. Dieser Wert umfasst Leitungs- und Filterverluste. Die räumliche Zuordnung hilft bei der Orientierung; die tatsächliche Ursache prüfen Ihre Fachleute anhand geeigneter Messdaten.
Bild vergrößern Leckage
Luftverlust kann die Versorgung belasten. Der Vergleich mit dem Normalbetrieb macht das Beispiel nachvollziehbar. Die Demo zeigt einen vorgegebenen Zustand; sie erkennt keine realen Leckagen.
Geht es um die Auslegung oder den Vergleich geplanter Abläufe? Eine Prozesssimulation kann dafür der passende Einstieg sein.
Individuell für Ihre Aufgabe
Im Maschinenbau brauchen Entwicklung, Betrieb und Service unterschiedliche Informationen. Wir richten Oberfläche und Datenumfang an den Menschen aus, die täglich damit arbeiten.
Ein möglicher Ablauf: Ein Mitarbeiter öffnet die betreffende Station, wählt den Druckbehälter und prüft den Datenstand. Anschließend betrachtet er den Ausgang und die verbundenen Komponenten. So entsteht ein gemeinsamer Bezug für die Rückfrage an den Service. Welche Werte sichtbar sind und welche Aktionen möglich sein sollen, wird mit Ihrem Team festgelegt.
Bild vergrößern Maschinen- und Anlagenhersteller
Eine interaktive 3D-Maschinenvisualisierung verbindet Bauteilstruktur und Zustandsinformationen. Hersteller können damit technische Zusammenhänge anhand ihrer eigenen Produkte erläutern.
Bild vergrößern Betreiber und Serviceteams
Eine interaktive Anlagenvisualisierung gibt Meldungen einen räumlichen Bezug. Für die anschließende Teileidentifikation lässt sich der Anwendungsfall mit einem 3D-Ersatzteilkatalog ergänzen.
Am passenden Arbeitsplatz
Desktop und Smartphone stellen unterschiedliche Anforderungen. Wir planen die Bedienung für Ihre Einsatzsituation: vom Anlagenüberblick bis zur gezielten Komponentenauswahl. Eine öffentliche Website, ein internes Werkzeug oder ein Serviceportal benötigen jeweils passende Zugriffe und Informationsumfänge.
Bild vergrößern Daten und Voraussetzungen
Bevor wir einen digitalen Zwilling erstellen, klären wir Datenzugriff, Anlagenstruktur und Zuständigkeiten. Bestehende CAD-Daten sind hilfreich für 3D; entscheidend ist die belastbare Zuordnung zur realen Maschine.
Der Datenweg beginnt an der Anlage: Eine vereinbarte Anbindung übernimmt verfügbare Werte und ordnet sie den richtigen Komponenten zu. Das digitale Abbild stellt diese Informationen für die Anwendung bereit. Dabei müssen Einheiten und Zeitbezug erhalten bleiben. Fehlt ein Messwert oder ist er veraltet, sollte die Oberfläche das kenntlich machen, statt einen scheinbar aktuellen Zustand zu zeigen. Die Visualisierung ersetzt deshalb keine Prüfung der Datenqualität.
Eine konkrete Anbindung wird erst nach Prüfung Ihrer Systeme vereinbart. Die öffentliche Demo arbeitet vollständig mit simulierten Daten.
So entsteht Ihre Lösung
Welche Entscheidung soll leichter werden? Wir wählen eine Anlage, relevante Zustände und einen überschaubaren Nutzerkreis.
Ein erster Prototyp verbindet Modell, Datenstruktur und Bedienung. Ihre Fachleute prüfen Zuordnung und Aussagekraft.
Wir vereinbaren Datenanbindung, Zielgeräte und Betrieb. Weitere Funktionen folgen dem geprüften Bedarf.
Häufige Fragen
Das hängt von der Aufgabe ab. Ein Anlagenüberblick kann andere Aktualisierungsintervalle benötigen als eine zeitkritische Auswertung. Datenstand und Verzögerungen müssen in der Anwendung erkennbar sein.
Ja. Ein Modell hilft, Bauteile und Informationen zu strukturieren. Für einen digitalen Zwilling kommt die Verbindung zur konkreten Anlage und ihren Zustandsdaten hinzu.
Simulationen und automatische Diagnosen sind gesondert zu vereinbarende Funktionen. Auch vorausschauende Wartung und die Validierung von SPS-Programmen werden als eigene Aufgaben geprüft. Unsere Simulationsanwendungen zeigen weitere mögliche Ansätze.
Der Aufwand hängt von Anwendungsfall, Datenqualität, Modellaufbereitung, Schnittstellen und Betrieb ab. Eine Beispielanlage und vorhandene Datensätze helfen, einen konkreten ersten Umfang zu bestimmen.
Ihr Projekt · individuell entwickelt
Ein kurzer Satz zu Ihrer Aufgabe reicht für den Anfang. Gemeinsam klären wir einen sinnvollen ersten Umfang und welche Unterlagen dafür hilfreich sind.