Wohin geht der Überschuss?
Erzeugung liegt über dem momentanen Verbrauch. Die Darstellung kann zeigen, welcher Anteil Verbraucher versorgt, den Speicher lädt oder ins Netz fließt.
Energiesimulation für Anbieter und technischen Vertrieb
Wir entwickeln interaktive Energiesimulationen für Ihre Beratung und Schulung. Nutzer verändern Erzeugung, Speicher und Verbrauch und sehen, wie die Komponenten Ihres Systems zusammenspielen.
Erste Aktion: „Auto laden“ einschalten. Vereinfachtes Erklärmodell mit transparenten Beispielwerten.

Eine Situation verändern
Welche Reaktion gezeigt wird, bestimmen die Komponenten und Regeln Ihres Projektmodells.
Erzeugung liegt über dem momentanen Verbrauch. Die Darstellung kann zeigen, welcher Anteil Verbraucher versorgt, den Speicher lädt oder ins Netz fließt.
Bei nachlassender Erzeugung wird sichtbar, wie Speicher und Netz im vereinbarten System reagieren und welche Leistungsgrenzen gelten.
Eine zugeschaltete Last verändert die Aufteilung der Leistung. Prioritäten und Lastmanagement werden passend zu Ihrer Anlage vereinbart.
Ein Beispiel aus dem Energy Lab
Gleiche Erzeugung, zusätzliche Last: Die Bildansicht macht das System greifbar. Die beiden Fälle daneben zeigen die Werte aus unserem vereinfachten Demo-Modell.

Nach der Grundlast stehen 11,3 kW zur Verfügung. Davon lädt der Speicher mit 5,0 kW.
12,0 = 0,7 + 5,0 + 6,3 kW
Solar = Grundlast + Speicherladung + Netzeinspeisung.
Der Verbrauch steigt auf 11,7 kW. Für den Speicher bleiben 0,3 kW; ins Netz fließt kein Überschuss.
12,0 = 0,7 + 11,0 + 0,3 kW
Solar = Grundlast + Autoladung + Speicherladung.
Mögliche individuelle Anwendungen
Die öffentliche Demo erklärt ein Gebäudesystem. Für Ihr Projekt bilden wir die passenden Komponenten, Lasten und Regeln ab.
Frage: Wie ergänzen sich PV, Speicher und laufender Betrieb?
Sichtbare Reaktion: Eine andere Lastsituation verändert Versorgung, Speicherleistung und Netzbezug.
Grundlage: Anlagenschema, Leistungsgrenzen, Lastprofile und gewünschte Betriebsstrategie.
Frage: Was passiert, wenn mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden?
Sichtbare Reaktion: Die vereinbarte Leistungsverteilung und Prioritäten werden im Systembild nachvollziehbar.
Grundlage: Ladepunkte, Anschlussleistung, übrige Verbraucher und Lastmanagementregeln.
Frage: Wann lädt oder entlädt der Speicher?
Sichtbare Reaktion: Energiepfade und begrenzende Zustände ändern sich entsprechend der vereinbarten Regelung.
Grundlage: Komponenten, Ladegrenzen, Reserven und technisch unterstützte Betriebsarten.
Für Hersteller und Anbieter
Produkteigenschaften werden im Zusammenspiel greifbar: Ihr Vertrieb erklärt eine Betriebssituation, Kunden verändern eine Last, Mitarbeitende verfolgen eine Reaktion. Quellen und Ziele bleiben benannt; Richtung und Werte ergänzen die farbigen Energiepfade.
Eigene Komponenten, Gehäuse und Betriebsregeln können Teil Ihres Projekts werden. Eine Funktion wie Insel- oder Ersatzstrombetrieb wird nur dargestellt, wenn das vorgesehene System sie unterstützt und der Modellumfang abgestimmt ist.
Gemeinsam zur eigenen Anwendung
Wir klären Zielgruppe, Komponenten und die Betriebssituationen, die Ihre Anwendung erklären soll.
Leistungsgrenzen, Reserven und Zustandswechsel werden im vereinbarten Umfang abgebildet. Annahmen bleiben dokumentiert.
Ihre Fachleute prüfen Referenzfälle und Leistungsbilanzen. Wir erproben die Darstellung und Eingaben auf den vorgesehenen Geräten.
Daten und Aussagekraft
Systemschaubilder, Komponentendaten, Lastprofile und Regelungsbeschreibungen sind eine gute Grundlage. Für eine erste Erklärung können dokumentierte Beispielwerte ausreichen; belastbare Prognosen brauchen geeignete Daten und eine gesonderte Validierung.
Ertragsprognosen, Wirtschaftlichkeit, Speichergröße, Lastmanagement und Live-Daten werden als eigene Anforderungen besprochen. Die öffentliche Demo ist weder Renditerechnung noch normgerechte Dimensionierung.
Die passende Vertiefung
Eine berechnete Produktauswahl aus technischen Anforderungen gehört zur technischen Auslegung. Für Stationen und Materialfluss ist die Prozesssimulation der passende Schwerpunkt. Aufgaben und Feedback ergänzen wir mit Schulungssoftware.
Häufige Fragen
Nein. Mögliche Anwendungen sind gewerbliche Eigenversorgung, Ladeinfrastruktur sowie technische Versorgungs- und Speichersysteme. Das öffentliche Energy Lab ist ein vereinfachtes Gebäudebeispiel; ein Kundenprojekt wird für dessen System aufgebaut.
Ja, die Darstellung kann auf Ihre Produkte und Systemarchitektur zugeschnitten werden. Geometrie, Leistungsdaten, Anschlüsse und Betriebsregeln stimmen wir anhand Ihrer Unterlagen ab.
Zum Beispiel unterschiedliche Erzeugung, zusätzliche Verbraucher oder Laden und Entladen eines Speichers. Die tatsächlich verfügbaren Zustände richten sich nach dem vereinbarten Modell und den Fähigkeiten des gezeigten Systems.
Für eine verständliche Demonstration können dokumentierte Beispielwerte genügen. Für quantitative Aussagen, Prognosen oder eine Live-Anbindung sind passende Datenquellen, Qualität und Aktualisierung ausdrücklich zu vereinbaren.
Nicht automatisch. Eine Erklärung von Energieflüssen beantwortet andere Fragen als Dimensionierung, Wirtschaftlichkeit oder Ertragsprognosen. Solche Berechnungen benötigen einen eigenen fachlich geprüften Umfang.
Wir vereinbaren Referenzfälle und prüfen unter anderem Leistungsbilanzen, Einheiten, Grenzwerte und Zustandswechsel mit Ihren Fachverantwortlichen. Vereinfachungen und die Aussagegrenzen des Modells werden dokumentiert.
Ihr Projekt · individuell entwickelt
Ein kurzer Satz zu Ihrer Aufgabe reicht für den Anfang. Gemeinsam klären wir einen sinnvollen ersten Umfang und welche Unterlagen dafür hilfreich sind.